Die Cinque Terre gehören zu den beliebtesten Reisezielen in Italien – und genau deshalb sollte der Besuch gut geplant sein.
Die fünf bunten Dörfer an der ligurischen Küste sind in der Saison immer sehr voll.
Wer die sie wirklich genießen möchte, sollte vorher wissen, wie man am besten anreist, wie man sich zwischen den Orten bewegt und welche Fehler man vermeiden sollte.
In diesem Guide findest du unsere wichtigsten Cinque Terre Tipps für deinen Besuch.
Was sind die Cinque Terre?
Die Cinque Terre sind fünf kleine Küstenorte im Süden von Ligurien:
- Monterosso al Mare
- Vernazza
- Corniglia
- Manarola
- Riomaggiore
Die fünf Dörfer gehören zum Nationalpark Cinque Terre, der für seine Wanderwege, Terrassenlandschaften und steilen Klippen bekannt ist. Genau diese besondere Lage macht den Reiz aus – aber auch die Planung etwas komplizierter.

Die fünf Dörfer der Cinque Terre im Überblick
Jedes der fünf Dörfer hat seinen eigenen Charakter. Viele Besucher versuchen, alle Orte an einem Tag abzuhaken.
Das geht zwar, ist aber nicht unbedingt die schönste Art, die Cinque Terre zu erleben. Je nachdem, wie viel Zeit man hat, sollte man sich zwei oder drei Dörfer entspannt ansehen.
01. Monterosso al Mare: das bequemste Dorf mit Badestrand

Monterosso ist der größte und komfortabelste Ort der Cinque Terre.
Hier findest du den längsten Sandstrand, die meisten Hotels und insgesamt etwas mehr Platz als in den anderen Dörfern. Wenn du baden möchtest oder eine Unterkunft suchst, die etwas bequemer erreichbar ist, ist Monterosso eine gute Wahl.
Der Ort besteht aus einem alten Dorfkern und einem neueren Bereich am Strand. Dadurch wirkt Monterosso weniger charakteristisch als Vernazza oder Manarola, ist aber praktischer. Auch für Familien ist Monterosso der angenehmste Ort der Cinque Terre.
02. Vernazza: das vielleicht schönste Dorf

Vernazza ist für viele das schönste Dorf der Cinque Terre. Der kleine Hafen, die bunten Häuser, die mittelalterliche Burg direkt am Wasser und die steilen Gassen wirken fast zu perfekt, um echt zu sein. Genau deshalb ist Vernazza aber auch einer der vollsten Orte.
Am schönsten ist Vernazza früh am Morgen oder gegen Abend, wenn die Tagesausflügler langsam verschwinden. Besonders schön ist der Blick von den Wanderwegen oberhalb des Ortes. Von dort sieht man, wie eng sich das Dorf zwischen Felsen, Meer und Weinbergen zusammendrängt.
03. Corniglia: ruhig und ein atemberaubender Meerblick

Corniglia ist der ungewöhnlichste Ort der Cinque Terre, denn er liegt als einziges Dorf nicht direkt am Meer. Stattdessen thront Corniglia oben auf einem Felsen. Vom Bahnhof führt eine lange Treppe hinauf in den Ort, alternativ gibt es einen Shuttlebus.
Gerade weil Corniglia keinen Hafen hat, kommen hier etwas weniger Besucher an. Der Ort wirkt ruhiger und weniger überlaufen als Vernazza oder Manarola. Wer die Cinque Terre nicht nur wegen der klassischen Postkartenmotive besucht, sondern auch ein etwas stilleres Dorf erleben möchte, sollte Corniglia nicht auslassen.
04. Manarola: der schönste Sonnenuntergang

Manarola ist eines der bekanntesten Fotomotive der Cinque Terre. Die bunten Häuser stehen dicht gedrängt über dem kleinen Hafen, dahinter steigen die Weinberge steil an. Besonders zum Sonnenuntergang ist Manarola wunderschön – allerdings auch entsprechend beliebt.
Der Ort eignet sich gut für einen Aperitivo mit Meerblick oder einen kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt Punta Bonfiglio gegenüber des Dorfes. Von dort hat man den klassischen Blick auf Manarola. Wer fotografieren möchte, sollte etwas Geduld mitbringen, denn dieser Spot gehört zu den meistbesuchten der Cinque Terre.
05. Riomaggiore: bei La Spezia um die Ecke

Riomaggiore ist der südlichste Ort der Cinque Terre und für viele Besucher der erste Kontakt mit den fünf Dörfern, besonders wenn sie aus La Spezia kommen.
Der Ort zieht sich steil vom Bahnhof hinunter zum kleinen Hafen. Die Gassen sind eng, die Häuser hoch und bunt, die Stimmung lebendig.
Wer nur einen Tag Zeit hat, sollte auf jeden Fall in Riomaggiore beginnen, denn hier startet auch der frisch sanierte Spazierweg Via dell’Amore („Liebesweg“). Der führt circa einen Kilometer am Meer entlang nach Manarola und ist für jeden machbar.
Achtung: Der Zutritt zum Liebesweg geht nur mit einer Cinque Terre Card und muss reserviert werden.
Wie kommt man am besten zu den Cinque Terre?
Die wichtigste Regel lautet: Fahr nicht mit dem Auto direkt in die Dörfer.
Die Orte sind klein, die Straßen eng, Parkplätze rar und die Zufahrt oft umständlich. Viel entspannter ist es, das Auto in La Spezia oder Levanto stehenzulassen und von dort weiterzufahren.
Am entspanntesten: Anreise mit der Fähre
Unser Top Tipp für die Cinque Terre ist die Fähre ab La Spezia: zur Cinque Terre Bootstour ab La Spezia
Viele Besucher denken zuerst an den Zug, weil er schnell und praktisch ist. In der Realität sind die Züge zwischen La Spezia, den Cinque Terre und Levanto aber gerade in der Hauptsaison immer voll.
Die Fähre ist langsamer, aber deutlich entspannter. Du steigst in La Spezia ein, fährst entlang der Küste und legst in einem oder mehreren Dörfer an.
Übrigens: die Fähre hält oft auch in Porto Venere, was zwischen den Cinque Terre und La Spezia liegt. Der Ort wird inoffiziell als das sechste Dorf der Cinque Terre bezeichnet und zählt zu den schönsten Orten Liguriens.
Praktisch, aber oft voll: der Cinque Terre Express
Der Zug ist die schnellste Verbindung zwischen La Spezia, den fünf Dörfern und Levanto. Er ist praktisch, wenn du mehrere Orte an einem Tag besuchen möchtest oder wenn das Wetter keine Bootsfahrt zulässt.
Trotzdem sollte man wissen: Gerade in der Hauptsaison sind die Züge und Bahnsteige oft sehr voll. Dann fühlt sich die Fahrt schnell weniger nach Italienurlaub und mehr nach Pendelverkehr an. Wer mit dem Zug unterwegs ist, sollte möglichst früh starten oder Stoßzeiten vermeiden.
Der Zug eignet sich besonders gut für einzelne Strecken, zum Beispiel wenn man wandern will, für die Rückfahrt oder außerhalb der Hauptsaison.
Cinque Terre mit dem Auto
Mit dem Auto solltest du maximal bis La Spezia oder Levanto fahren.
Dort kannst du parken und dann mit Fähre oder Zug weiter in die Cinque Terre. Direkt in die Dörfer zu fahren, lohnt sich fast nie. Die Straßen sind kurvig, Parkplätze begrenzt und die Ortskerne ohnehin nicht auf Autoverkehr ausgelegt.

Was ist die Cinque Terre Card?
Wenn du deine Reise zu den Cinque Terre planst, stößt du früher oder später auf die Cinque Terre Card. Viele wissen erst einmal nicht, was das genau ist. Wichtig: Die Cinque Terre Card ist kein Eintrittsticket für die fünf Dörfer. Die Orte selbst kannst du frei besuchen.
Relevant wird die Karte vor allem dann, wenn du wandern oder mit dem Zug zwischen den Orten unterwegs sein möchtest. Der Nationalpark beschreibt die Karte als Pass, der Zugang zu Wegen, Transportleistungen und weiteren Services bündelt und zugleich zur Pflege der Landschaft beiträgt.
Es gibt zwei wichtige Varianten:
Cinque Terre Trekking Card
Die Cinque Terre Trekking Card brauchst du für bestimmte kostenpflichtige Wanderwege im Nationalpark. Dazu gehören vor allem die bekannten Küstenwege zwischen Monterosso, Vernazza und Corniglia. Außerdem sind einige kleinere Leistungen des Parks enthalten, zum Beispiel lokale Busse.
Diese Karte ist sinnvoll, wenn du hauptsächlich wandern möchtest und nicht viele Zugfahrten planst.
Cinque Terre Train Card
Die Cinque Terre Train Card enthält zusätzlich zur Trekking Card auch regionale Zugfahrten auf der Strecke La Spezia – Cinque Terre – Levanto. Sie ist also die praktischere Variante, wenn du mehrere Dörfer an einem Tag mit dem Zug besuchen möchtest.
Gerade für Erstbesucher klingt das bequem. Trotzdem solltest du vorher überlegen, ob du wirklich viel Zug fahren möchtest – oder ob die Fähre ab La Spezia für dich entspannter ist.
Lohnt sich die Cinque Terre Card?
Die Cinque Terre Card lohnt sich nicht automatisch. Es hängt stark davon ab, wie du deinen Tag planst.
Wenn du mit der Fähre ab La Spezia fährst, nur ein oder zwei Orte besuchst und nicht auf kostenpflichtigen Wegen wanderst, brauchst du keine Card. Wenn du dagegen mehrere Zugfahrten machst oder die bekannten Küstenwanderwege gehen möchtest, kann sie sinnvoll sein.
Als Faustregel gilt:
- Fähre + entspanntes Schlendern: meist keine Cinque Terre Card nötig
- Mehrere Orte mit dem Zug an einem Tag: Train Card prüfen
- Wanderung auf kostenpflichtigen Wegen: Trekking Card oder Train Card nötig
- Nur ein Ort oder kurzer Besuch: meistens keine Card nötig
Wie viel Zeit braucht man für die Cinque Terre?

Cinque Terre an einem Tag
Viele besuchen die Cinque Terre als Tagesausflug. Das ist möglich, aber man sollte realistisch planen. Die Dörfer sind klein, aber durch die vielen Besucher, Wartezeiten, Treppen und Wege braucht alles länger, als man denkt.
Ein Tag reicht für einen ersten Eindruck. Dann solltest du aber nicht versuchen, alle fünf Orte zu besichtigen. Viel schöner ist es, zwei oder maximal drei Dörfer auszuwählen.
Für einen Tagesausflug würden wir den Cinque Terre Express ab La Spezia empfehlen. Der ist zwar oft voll, aber schneller als die Fähre.
Besonders schön ist eine Kombination aus Riomaggiore, Manarola und Vernazza.
Unser Route-Tipp für einen Tag in den Cinque Terre:
- aus La Spezia früh mit dem Zug nach Riomaggiore fahren (Cinque Terre Treno Card am Bahnhof kaufen, damit hat man auch Zutritt zur Via dell’Amore!)
- aus Riomaggiore über die Via dell’Amore nach Manarola spazieren
- aus Manarola zwei Stationen mit dem Zug nach Vernazza fahren
- aus Vernazza mit dem Zug zurück nach La Spezia
Cinque Terre in zwei Tagen
Zwei Tage sind ideal für den ersten Besuch. Dann kannst du die Dörfer ohne zu viel Stress erleben, vielleicht eine kleine Wanderung machen und auch einmal am Meer sitzen bleiben, ohne ständig auf die Uhr zu schauen.
Mit zwei Tagen hast du außerdem die Chance, die Cinque Terre morgens oder abends zu erleben. Das ist ein großer Unterschied, denn tagsüber kommen viele Tagesausflügler in die Orte.

Wandern in den Cinque Terre
Die Cinque Terre sind nicht nur wegen der Dörfer berühmt, sondern auch wegen der Wanderwege. Genau beim Wandern zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite: steile Weinberge, Trockenmauern, Meerblicke und einsame Wallfahrtsorte oberhalb der Küste.
Trotzdem sollte man die Wege nicht unterschätzen. Viele Besucher kommen in Sandalen und merken erst unterwegs, dass die Wege steinig, schmal und anstrengend sein können. Der Nationalpark empfiehlt, Wanderungen nach Kondition und Erfahrung auszuwählen und sich vorher über die Wegbedingungen zu informieren.
Der Sentiero Azzurro
Der bekannteste Wanderweg ist der Sentiero Azzurro, der mehrere Dörfer entlang der Küste verbindet. Besonders beliebt sind die Abschnitte zwischen Monterosso, Vernazza und Corniglia.
Diese Wege sind wunderschön, aber kostenpflichtig und nicht immer alle geöffnet. Nach Regen, Erdrutschen oder Bauarbeiten können Abschnitte gesperrt sein. Deshalb solltest du vor Ort oder online prüfen, welche Wege aktuell begehbar sind.
Monterosso nach Vernazza
Die Wanderung von Monterosso nach Vernazza gehört zu den Klassikern der Cinque Terre. Sie bietet fantastische Ausblicke, ist aber deutlich anstrengender, als viele erwarten. Es gibt viele Stufen, schmale Passagen und im Sommer wenig Schatten.
Wenn du nur eine Wanderung machen möchtest und körperlich fit bist, ist diese Strecke eine sehr schöne Wahl. Besonders beeindruckend ist der Blick auf Vernazza kurz vor dem Abstieg.
Vernazza nach Corniglia
Auch die Strecke von Vernazza nach Corniglia ist sehr schön. Sie führt oberhalb der Küste entlang und bietet immer wieder weite Blicke auf das Meer. Corniglia ist danach ein guter Ort für eine Pause, weil es etwas ruhiger ist als die bekannteren Dörfer direkt am Wasser.
Via dell’Amore

Die Via dell’Amore zwischen Riomaggiore und Manarola ist der berühmteste Weg der Cinque Terre.
Er ist knapp einen Kilometer lang und komplett barrierefrei.
Nach 12 Jahren Schließung ist er wieder zugänglich, allerdings nur in eine Richtung (von Riomaggiore nach Manarola) und mit vorheriger Reservierung.
Wenn du eine der beiden Cinque Terre Cards kaufst, ist der Zugang inklusive.
Wo sollte man in den Cinque Terre übernachten?
Wo du übernachtest, hat großen Einfluss darauf, wie du die Cinque Terre erlebst. Wer direkt in einem der fünf Dörfer schläft, erlebt morgens und abends eine ruhigere Seite.
Tagsüber sind die Orte oft voll, aber sobald die Tagesausflügler verschwinden, wird es deutlich angenehmer.
Übernachten in den Cinque-Terre-Dörfern
Direkt in den Dörfern zu übernachten ist besonders schön, wenn du Atmosphäre suchst. Du musst aber mit höheren Preisen, vielen Treppen und kleinen Unterkünften rechnen. Größere Hotels gibt es nur in Monterosso.
Unsere Cinque Terre Hoteltipps:
Unser Tipp: Übernachten in La Spezia
La Spezia ist die praktischste Basis für die Cinque Terre. Die Stadt ist weniger romantisch als die fünf Dörfer, aber deutlich unkomplizierter. Es gibt viele Unterkünfte, Restaurants, Parkmöglichkeiten, den Bahnhof und den Hafen für die Fähre.
Wenn du die Cinque Terre entspannt mit der Fähre besuchen möchtest, ist La Spezia sogar ideal. Du kannst morgens ohne komplizierte Anfahrt starten und abends bequem zurückfahren.
Unsere Hoteltipps in La Spezia:
Übernachten in Levanto
Levanto liegt nördlich der Cinque Terre und ist eine sehr gute Alternative, wenn du Strand, etwas mehr Ruhe und eine entspanntere Atmosphäre suchst. Der Ort ist größer und alltagstauglicher als die fünf Dörfer, aber trotzdem gut angebunden.
Levanto eignet sich besonders, wenn du mehrere Tage in der Region bleiben und auch Strandurlaub machen willst.
Beste Reisezeit für die Cinque Terre
Die beste Reisezeit für die Cinque Terre ist im Frühling und Herbst.
Besonders schön sind April, Mai, Juni, Ende September und Oktober. Dann ist es meist angenehm warm, die Landschaft ist schön und Wandern macht deutlich mehr Spaß als im Hochsommer.
Im Juli und August und bis Mitte September ist es sehr voll, heiß und teuer.
Wenn du in der Hauptsaison reist, solltest du früh starten, Unterkünfte rechtzeitig buchen und möglichst nicht erwarten, dass du die Dörfer in Ruhe für dich hast.
Der Winter ist deutlich leerer, aber nicht ideal für jeden. Viele Bootsverbindungen fahren eingeschränkt oder gar nicht, manche Restaurants und Unterkünfte schließen, und das Wetter kann wechselhaft sein.
Kann man in den Cinque Terre baden?
Ja, man kann in den Cinque Terre baden – aber sie sind kein klassisches Strandziel. Wer lange Sandstrände sucht, ist an anderen Orten in Italien besser aufgehoben.
Der beste Badeort ist Monterosso al Mare. Dort gibt es den größten Strand der Cinque Terre, Liegen, Strandbäder und mehr Platz als in den anderen Dörfern.
In Vernazza, Manarola und Riomaggiore gibt es kleinere Badestellen, oft felsig und bei gutem Wetter schnell voll.
Unser Tipp: Plane Baden eher als schöne Ergänzung ein, nicht als Hauptgrund für die Reise. Die Cinque Terre sind vor allem wegen der Landschaft, der Dörfer und der Küstenblicke besonders.
Cinque Terre mit Kindern
Die Cinque Terre sind mit Kindern möglich, aber nicht überall bequem. Viele Wege sind steil, es gibt zahlreiche Treppen, und die Züge können in der Saison sehr voll sein. Mit Kinderwagen sind die Dörfer eher schwierig.
Am familienfreundlichsten ist Monterosso, weil es dort den besten Strand, mehr Platz und weniger extreme Höhenunterschiede gibt. Für kleinere Kinder ist außerdem eine Fahrt mit der Fähre oft angenehmer als das Gedränge im Zug.
Wenn du mit Kindern reist, würde ich weniger Orte einplanen und mehr Pausen machen. Zwei Dörfer entspannt zu erleben ist besser, als alle fünf unter Stress zu besuchen.
Typische Fehler bei einem Besuch der Cinque Terre
Die Cinque Terre sind wunderschön, aber sie können auch anstrengend sein, wenn man falsch plant. Diese Fehler solltest du vermeiden:
- Zu viele Dörfer an einem Tag einplanen: Alle fünf Dörfer an einem Tag zu sehen, klingt machbar. In der Praxis bleibt dann aber wenig Zeit für Atmosphäre. Besser ist es, maximal drei Dörfer auszuwählen und diese bewusster zu erleben.
- Mit dem Auto in die Dörfer fahren: Das Auto ist in den Cinque Terre eher ein Problem als eine Hilfe. Parkplätze sind knapp, Zufahrten umständlich und die Orte selbst nicht für Autos gemacht. Besser: in La Spezia oder Levanto parken.
- Den Cinque Terre Express überschätzen: Der Zug ist praktisch, aber nicht automatisch entspannt. In der Saison können Bahnsteige und Waggons sehr voll werden. Wer die Cinque Terre ruhiger erleben möchte, sollte sich mit der Fähre fortbewegen.
- Nicht auf seine Wertsachen achten: Vor allem im vollen Cinque Terre Express sind regelmäßig Taschendiebe unterwegs.
- Ohne passende Schuhe wandern: Die Wanderwege der Cinque Terre sind keine Strandpromenaden. Feste Schuhe sind wichtig, da immer wieder steinige und steile Abschnitte vorkommen. Der Nationalpark weist ausdrücklich darauf hin, dass man Wege passend zur eigenen Kondition und Ausrüstung wählen sollte.









