Wenn in Deutschland sich die Sonne immer seltener blicken lässt und wir den Wintermantel langsam wieder aus dem Keller holen, beginnt in Italien dagegen eine besondere Reisezeit.
Italien im Herbst bedeutet:
es ist nicht mehr heiß, aber auch nicht kalt
günstigere Unterkünfte
weniger Touristen
im Süden (Apulien, Sizilien, Sardinien) ist noch Strandurlaub möglich
Volksfeste und Sagre (besondere Dorffeste rund im Kulinarik)
Je weiter man sich von Rom abwärts bewegt, desto länger zieht sich der Sommer hin.
Wir zeigen euch die Reiseziele, wo es in Italien im Herbst noch angenehm sommerlich ist.
Wo ist es in Italien im Oktober am wärmsten?
Wer es eilig hat, findet hier eine schnelle Antwort: je südlicher, desto wärmer. Sizilien, Apulien und Kalabrien sind die wärmsten Regionen Italiens im Oktober.
Hier können es vor allem in der ersten Oktoberhälfte noch bis zu 30 Grad werden.
Unser Geheimtipp: die Basilikata. Die Region liegt zwischen Kalabrien und Apulien und wurde bisher vom Massentourismus verschont. Wenn du im Herbst ein touristisch noch unberührtes Fleckchen Italien sehen willst, dann ist die Basilikata mit seinen uralten Dörfern der richtige Ort.
Sizilien im Oktober: die Badezeit ist noch nicht vorbei

Ob die Sehenswürdigkeiten von Palermo, Taormina oder direkt das Badetuch auf den Stränden Siziliens ausbreiten – die größte Insel im Mittelmeer ist im Herbst sonnenverwöhnt. Dazu kommen kulinarische Feste, bei denen Wein, Pistazien oder Schokolade gefeiert werden.
Eine Sizilien Rundreise mit dem Mietwagen ermöglicht es sowohl den dampfenden Ätna zu besuchen als auch die türkisblauen Gewässer der Trauminsel Favignana, die zu den touristisch am wenigsten bekannten Inseln Italiens zählt.
Anreise: Flughafen Palermo oder Catania
Wo übernachten: In einer historischen Villa am Ätna oder einem Boutique-Hotel in Palermo
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Im tiefen Süden bleibt es oft bis Ende Oktober angenehm warm. Zwischen weißen Städtchen wie Ostuni oder Alberobello und einigen der schönsten Strände Italiens genießt man den Herbst fast wie einen zweiten Sommer.
Anreise: Flughafen Bari oder Brindisi
Wo übernachten: In einem traditionellen Trullo bei Alberobello oder einem Masseria-Gutshof im Salento
Sardinien im Herbst: leere Traumstrände und bezahlbare Unterkünfte


Kristallklares Meer, einsame Buchten und Temperaturen, die noch zum Baden einladen: Der Herbst ist die perfekte Zeit, um Sardinien ohne Touristenmassen zu erleben.
Aber wer denkt, Sardinien sei nur Beach Life, wird auf der Insel schnell eines besseren belehrt: in den Altstädten von Olbia, Alghero und Cagliari herrscht das pralle Leben und in den ärchäologischen Ausgrabungsstätten, wie UNESCO-Weltkulturerbe Su Nuraxi, entdeckt man Spuren uralter Hochkulturen.
Anreise: Flughafen Cagliari (Süden) oder Olbia (Nordosten)
Wo übernachten: In einem Agriturismo im Hinterland oder in einem Ferienhaus an der Costa Smeralda.
Neapel: eine Explosion von Farben, Kunst und Kultur

In Neapel pulsiert das Leben 365 Tage im Jahr. Mit durchgängig milden Temperaturen, weniger Touristen und den vielen Sehenswürdigkeiten Neapels, ist es ein ideales Reiseziel für einen Wochenendtrip im Herbst.
Oder, warum nicht, auch gleich für ein oder zwei Wochen Urlaub. Rund um Neapel gibt es nämlich eine Vielzahl an sehenswerten Orten: Pompeji, der Vesuv, Capri oder die Amalfiküste sind keine Stunde aus der Stadt entfernt.
Anreise: Flughafen Neapel-Capodichino
Wo übernachten: In einem stilvollen B&B in der Altstadt oder einer Unterkunft mit Blick auf den Golf von Neapel
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Rom: ein Muss abseits der deutschen Herbstferien

Die Bezeichnung „Ewige Stadt“ kommt nicht von ungefähr – Rom ist immer wunderschön. Aber auch nie leer. Im Herbst zeigt sich die italienische Hauptstadt aber von einer weit besseren Seite als im Sommer: weniger Besucher, goldenes Licht und kürzere Warteschlangen vor den typischen Rom Highlights.
Tipp: Unmittelbar vor oder nach den deutschen Herbstferien sind Hotel- und Flugpreise günstiger.
Anreise: Flughafen Rom-Fiumicino oder Ciampino
Wo übernachten: In einem Palazzo-Hotel im Centro Storico oder einem Bed & Breakfast in Trastevere.
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Matera: schon in der Hauptsaison nie überfüllt

Die berühmten Sassi di Matera, das uralte Höhlenviertel der Stadt, wirken im weichen Herbstlicht noch eindrucksvoller.
Und weil es nicht mal in der Hochsaison voll wird in Matera, hat man das Jahrtausende alte Labyrinth aus Gassen, Treppen und Unterführungen praktisch für sich allein. Und die sonst recht teuren Höhlenhotels mit ihren Designerzimmern sind ab Oktober um einiges günstiger.
Anreise: Flughafen Bari, dann ca. 1 Stunde Fahrt
Wo übernachten: In einer Höhlen-Suite mitten in den Sassi
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Amalfiküste im Herbst: wenn die amerikanischen Touristen abgereist sind

Entlang der steilen Küstenstraße lassen sich die bunten Dörfer wie Positano oder Amalfi im Herbst in Ruhe erkunden. Die Temperaturen sind angenehm, und die spektakuläre Landschaft zeigt sich in klarer Herbstluft.
Hinweis: ab November schließen die meisten Restaurants und Hotels an der Amalfiküste. Es lohnt sich also eher die Amalfiküste im Oktober zu besuchen.
Anreise: Flughafen Neapel, dann Weiterfahrt entlang der Küstenstraße
Wo übernachten: In einer kleinen Pension in Positano oder einem Klosterhotel oberhalb von Amalfi.
Nördlich von Rom: Italien im Herbst, wo es nicht mehr warm, aber mild ist
Im Oktober und November ist nördlich von Rom kein Badewetter mehr, aber die Winterjacke kann man trotzdem noch zuhause lassen.
Diese Orte empfehlen wir euch für einen milden Herbst in Italien mit weniger Touristenrummel:
Toskana: Der Herbst ist vielleicht sogar die schönste Reisezeit für die Toskana. Es ist nicht mehr so heiß, es gibt Weinfeste, neues Olivenöl und es ist nicht mehr so überlaufen.
Ligurien: Durch sein Mikroklima, vor allem an der Blumenriviera, ist vielleicht noch der eine oder andere Strandtag drin. Auch die Cinque Terre kann man jetzt viel entspannter erleben.
Venedig: Vor allem ab Ende Oktober leert sich Venedig und seine alte Magie zieht in die Gassen ein. Für uns ist Venedig im Winter sowieso am schönsten!














