Pompeji besuchen gehört zu den Highlights einer Italienreise. Hier spazierst du durch einer einzigartigen Stadt aus der Römerzeit – und zwar genauso, wie sie vor 2000 Jahren war. Das sollte eigentlich jeder einmal erlebt haben!
Wir zeigen dir die sechs wichtigsten Highlights und zwei Rundgänge für deinen ersten Besuch.
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Pompeji besuchen: Wie viel Zeit brauchst du?
Nimm dir mindestens einen halben Tag Zeit, besser noch einen ganzen. Pompeji ist groß und du bist viel zu Fuß unterwegs. Rechne die Anreise und mögliche Wartezeiten am Eingang noch dazu.
In einem halben Tag schaffst du das Zentrum und einige der bekanntesten Highlights. Mit einem ganzen Tag kannst du auch zum Amphitheater und zur Villa dei Misteri laufen.
Es gibt auch die Möglichkeit, den Vesuv und Pompeji an einem Tag zu besichtigen. Dafür gibt es organisierte Touren ab Neapel:
Am entspanntesten ist ein langer Rundgang im Frühling oder Herbst. Im Sommer gehst du am besten gleich morgens hin und machst mittags eine längere Pause. Auch im September kann es noch richtig heiß werden. Im Winter hast du weniger Zeit, weil der Park früher schließt.

Pompeji Eintritt: diese Tickets lohnen sich am meisten
Pompeji ist groß – schließlich war es mal eine richtige Stadt. Du kannst Pompeji auf eigene Faust besichtigen, allerdings brauchst du dann unbedingt einen Audioguide, den du am Eingang ausleihen kannst.
Noch besser ist eine Tour mit einem Archäologen – das würden wir jedem ans Herz legen. Ansonsten würdest du viele interessante Infos verpassen, da es in Pompeji kaum Infotafeln gibt.
| Ticket | Regulärer Preis | Für deinen Besuch |
|---|---|---|
| Einfaches Pompeji Ticket (ohne Anstehen) | 20 Euro | Pompeji auf eigene Faust |
| Pompeji Ticket mit Tour auf Deutsch | 30 Euro | 2-stündige Kleingruppentour mit Archäologen, danach Freizeit |
| Pompeji Ticket mit Tour & Transfer aus Neapel | 53 Euro | Abholung in Neapel im Kleinbus, Eintritt und geführte Tour durch Pompeji |
Rebeccas Herzenstipp: Wenn du tiefer in Pompejis Geschichte eintauchen willst, können wir dir das Buch Pompejis letzter Sommer, von Gabriel Zuchtriegel, ans Herz legen. Gabriel Zuchtriegel ist der aktuelle Direktor des archäologischen Parks von Pompeji.
Welcher Eingang für welchen Rundgang?
Für unseren kurzen Rundgang (etwa 4 Stunden) empfehlen wir den Eingang Porta Marina. Du startest am Forum und verlässt den Park an der nahe gelegenen Piazza Esedra. Mit dem Auto parkst du am besten auf dieser westlichen Seite.
Für unseren ganztägigen Rundgang (7 bis 8 Stunden) nimmst du den Eingang Piazza Anfiteatro. Du startest beim Amphitheater im Osten und läufst Richtung Forum und Villa dei Misteri im Westen.
- Porta Marina: Start für unseren halbtägigen Rundgang. Du bist schnell am Forum. Mit dem Auto parkst du am besten auf dieser westlichen Seite.
- Piazza Esedra: Ausgang unseres halbtägigen Rundgangs, nahe der Porta Marina. Als Eingang praktisch, wenn du zuerst ins Theaterviertel möchtest.
- Piazza Anfiteatro: Start für unseren ganztägigen Rundgang. Du beginnst beim Amphitheater im Osten und läufst Richtung Forum und Villa dei Misteri im Westen.
Wichtig mit dem Auto: Die Ganztagesrunde endet auf der anderen Parkseite. Plane den Rückweg zu deinem Parkplatz mit ein.

Die sechs wichtigsten Highlights in Pompeji

In Pompeji gibt es so viel zu sehen, dass du schnell den Überblick verlierst. Diese sechs Highlights lohnen sich besonders für deinen ersten Besuch. Für alle brauchst du einen ganzen Tag. Weiter unten findest du auch einen kürzeren Rundgang.
1. Das Forum: der wichtigste Platz von Pompeji
Das Forum war das Zentrum von Pompeji. Rund um den langen Platz standen Tempel, Verwaltungsgebäude und Orte, an denen gehandelt wurde. Am nördlichen Ende siehst du den Jupitertempel und dahinter den Vesuv. Ein toller Blick!
Direkt daneben liegt die Basilica. Der Name klingt nach Kirche, aber hier wurden Geschäfte gemacht und Gerichtsverhandlungen abgehalten. Auch das benachbarte Apollonheiligtum lohnt sich. Du kannst dir hier gleich mehrere wichtige Gebäude ansehen, ohne weit laufen zu müssen.
2. Casa dei Vettii: So wohnten die Reichen
Die Casa dei Vettii, das Haus der Vettier, ist eines der schönsten Wohnhäuser in Pompeji. Seine Besitzer waren wohl ehemalige Sklaven, die nach ihrer Freilassung reich geworden waren. Und das sollten ihre Gäste ruhig sehen: Die Räume sind aufwendig mit Wandbildern geschmückt.
Achte zwischen den großen Götterbildern auch auf die kleinen geflügelten Figuren. Sie heißen Eroten und sind bei verschiedenen Arbeiten dargestellt. Ein schönes Detail, das dir nebenbei etwas über den Alltag in Pompeji erzählt.
3. Die Stabianer Thermen: Ein Hallenbad aus der Antike
In den Stabianer Thermen ging es ums Baden und um Sport. Es gab Umkleiden, verschieden warme Baderäume und eine Sportfläche. Die Anlage wurde immer wieder umgebaut und vergrößert.
Besonders spannend ist die Heizung unter den Böden. Hier strömte heiße Luft durch Hohlräume und wärmte die Baderäume. Eine ziemlich clevere Lösung, lange bevor es unsere heutigen Heizungen gab.
Unser Tipp: Folge beim Rundgang gedanklich einem Badegast, von der Umkleide bis zu den Bädern. So kannst du dir viel besser vorstellen, wofür die einzelnen Räume da waren.
4. Das Amphitheater: Eine Arena für die ganze Region
Das Amphitheater wurde um 70 v. Chr. gebaut und gehört zu den ältesten erhaltenen steinernen Arenen der römischen Welt. Etwa 20.000 Menschen konnten hier zuschauen – und tun es heute noch, denn das Theater wird regelmäßig für Aufführungen und Konzerte genutzt.
Falls du das Kolosseum in Rom kennst: Die aufwendigen unterirdischen Gänge fehlen hier. Pompejis Amphitheater ist deutlich älter und einfacher gebaut.
5. Villa dei Misteri: wunderschöne Wandbilder vor den Stadttoren
Für die Mysterienvilla läufst du ein Stück aus der antiken Stadt hinaus. Der Weg lohnt sich: In der Villa siehst du fast lebensgroße und überraschend gut erhaltene Figuren auf leuchtend roten Wänden. Die Bilder werden mit Ritualen rund um den Gott Dionysos verbunden. Was jede einzelne Szene bedeutet, ist bis heute nicht ganz geklärt.
Schau dir die Bilder ruhig etwas länger an. Die Figuren blicken einander an, drehen sich weg oder scheinen sich zu bewegen. Je länger du hinsiehst, desto mehr Details fallen dir auf.
6. Das Antiquarium: Pompejis Museum nicht verpassen
Zwischen all den Ruinen lohnt sich auch ein Besuch im Antiquarium, dem Museum direkt im Archäologiepark. Es liegt bei der Porta Marina, unterhalb der Terrasse des Venustempels. Hier siehst du Fundstücke, die in den ausgegrabenen Häusern fehlen: Wandmalereien, Schmuck, Silbergeschirr und Körperabgüsse.
Besonders spannend sind die kleinen Dinge. Ein Amulett oder ein Stück Geschirr bringt dir die Menschen hinter den großen Bauwerken noch einmal anders näher. Das Museum erzählt außerdem die Geschichte Pompejis von der Zeit vor den Römern bis zum Ausbruch.
Unser Tipp: Plane dafür etwa 30 Minuten zusätzlich ein. Bei der kurzen Runde passt das Museum vor dem Verlassen des Parks, bei der langen Runde als Abstecher vom Forum. Wenn du bei vier Stunden bleiben möchtest, lass dafür eines der Wohnhäuser weg.

Pompeji besichtigen in einem halben Tag: Rundgang für etwa 4 Stunden
Los geht es an der Porta Marina, am Ende verlässt du den Park an der Piazza Esedra. Auf dieser Runde siehst du das Zentrum, schöne Wohnhäuser und die Thermen. Die Gehwege sind in den Zeitangaben schon enthalten. Falls du irgendwo anstehen musst, dauert es etwas länger.

- Forum, Basilica und Apollonheiligtum – etwa 50 Minuten. Beginne mit dem Zentrum der Stadt und orientiere dich am Vesuv.
- Casa del Fauno und Casa dei Vettii – etwa 70 Minuten. Lauf nach Norden zu den beiden Wohnhäusern. Das Haus des Fauns ist riesig, das Haus der Vettier beeindruckt mit seinen Wandbildern. Ist es voll, such dir lieber eines aus und schau es dir in Ruhe an.
- Stabianer Thermen – etwa 40 Minuten mit Gehweg. Geh zurück Richtung Via Stabiana. Nach den Wohnhäusern schaust du dir jetzt an, wo die Menschen badeten.
- Via dell’Abbondanza – etwa 25 Minuten. Spaziere ein Stück an den alten Läden und Verkaufstheken entlang. Für die ganze Straße reicht die Zeit auf dieser kurzen Runde nicht.
- Theaterviertel und Ausgang Piazza Esedra – etwa 40 Minuten. Zum Schluss geht es zum Großen Theater und zum kleineren Odeion. Danach läufst du zum Ausgang.
Damit bleiben dir etwa 15 Minuten für eine kleine Pause. Die Villa dei Misteri und das Amphitheater schaffst du auf dieser Runde nicht. Möchtest du eines davon unbedingt sehen, lass dafür einen anderen größeren Stopp weg.
Pompeji an einem Tag: Rundgang für 7 bis 8 Stunden
Starte um 9 Uhr am Eingang Piazza Anfiteatro. Du läufst von Osten nach Westen und zum Schluss zur Villa dei Misteri. Für das sechste Highlight, das Antiquarium, planst du vom Forum einen Abstecher von etwa 30 Minuten zusätzlich ein. Denk auch an den Rückweg von der Villa zum Ausgang und zum Bahnhof.

| Zeitfenster | Stationen und Ablauf |
|---|---|
| 9–10 Uhr | Amphitheater im aktuell erlaubten Umfang und Orto dei Fuggiaschi. Bei besonderem Interesse an den Abgüssen zusätzlich die Palestra Grande; dann später ein Wohnhaus auslassen. |
| 10–11.15 Uhr | Entlang der Via dell’Abbondanza nach Westen. Wähle ein geöffnetes Wohnhaus, etwa die Casa della Venere in Conchiglia, und betrachte die Ladenfronten und die Fullonica di Stephanus. |
| 11.15–12.15 Uhr | Theaterviertel und Stabianer Thermen. Keine zusätzlichen Abstecher einplanen, wenn sich bereits Wartezeiten angesammelt haben. |
| 12.15–13 Uhr | Mittagspause innerhalb des Parks, beispielsweise an der Casina dell’Aquila; den Weg dorthin in diese Pause einrechnen. |
| 13–14 Uhr | Forum mit Basilica und Apollonheiligtum. |
| 14–15 Uhr | Casa dei Vettii und, wenn die Zeit reicht, Casa del Fauno. Danach weiter zur Porta Ercolano. |
| 15–16.15 Uhr | Über die Gräberstraße zur Villa dei Misteri. Die Grabmonumente gehören zum Erlebnis dieses Wegs. Für die Villa selbst etwa 30 Minuten reservieren. |
| 16.15–17 Uhr | Puffer und Rückweg. Plane für den Weg zur westlichen Parkseite beziehungsweise zur Bahn zusätzliche Gehzeit ein. |
Im Winter wird die Zeit etwas knapp. Sei vor 15.30 Uhr an der Kontrolle an der Porta Ercolano, wenn du noch zu den Villen möchtest. Im Sommer ist dort um 17.30 Uhr letzter Einlass. Bist du spät dran, lass ein Wohnhaus weg. Prüfe vor deinem Besuch noch einmal die offiziellen Zugangszeiten.
Die beiden Runden sind unsere Vorschläge für deine Planung. Vor Ort können Wege gesperrt sein oder nur in eine Richtung führen. Speichere dir deshalb die offizielle Karte von Pompeji auf dem Handy und schau am Eingang nach den aktuellen Hinweisen.

Pompejis „versteinerte Menschen“: Was du wirklich siehst
Die berühmten „versteinerten Menschen“ in Pompeji sind Gipsabgüsse. Die Körper der Opfer hatten nach ihrer Zersetzung Hohlräume in der verfestigten Asche hinterlassen, die Archäologen Ende des 19. Jahrhunderts mit Gips auffüllten.
So machten sie die Körperformen sichtbar und lassen heute nur erahnen, was diese Menschen in ihren letzten Momenten gefühlt haben mussten.
Viele der Abgüsse kannst du im Garten der Flüchtenden sehen, in der Nähe des Amphitheaters. Hier wird besonders deutlich, dass hinter den Ruinen auch das Schicksal der Menschen steckt, die damals in Pompeji lebten.

Neue Ausgrabungen in Pompeji: Was 2025 und 2026 hinzugekommen ist
In Pompeji wird noch immer gegraben, und dabei kommt regelmäßig Neues ans Licht. Auch 2025 und 2026 gab es spannende Entdeckungen. Nicht alles kannst du schon besichtigen: Manche Räume müssen erst untersucht und restauriert werden.
01. Casa del Tiaso: ein neuer Blick auf Dionysos
Im Februar 2025 stellte der Park neue Wandbilder aus der Casa del Tiaso vor. Darauf ziehen fast lebensgroße Figuren im Gefolge des Gottes Dionysos vorbei. Die Bilder entstanden etwa 40 bis 30 v. Chr. Beim Ausbruch waren sie also schon rund 100 Jahre alt.
Ein spannendes Detail: Die Figuren stehen auf gemalten Sockeln, sehen durch ihre Bewegungen aber erstaunlich lebendig aus. Wenn dich die Wandbilder der Villa dei Misteri begeistern, dürfte dich auch dieser Fund interessieren. In beiden Häusern spielen Szenen rund um Dionysos eine wichtige Rolle.
In demselben Bereich wurden auch ein schwarzer Speisesaal und ein großes privates Bad gefunden. Den Badebereich stellte der Park im Januar 2025 vor. Die Besitzer konnten ihre Gäste also erst zum Baden und anschließend zum Essen einladen.
02. Neue Grabungen 2026: Tiere im Bäckereiviertel
Im Juni 2026 erschien eine neue Untersuchung zu zwei Tieren aus der Pferdefamilie, die in einer Bäckerei der Insula dei Casti Amanti gefunden wurden. Archäologen hatten einen schon früher ausgegrabenen Bereich noch einmal untersucht. Solche Funde zeigen, dass zum Alltag in Pompeji auch Tiere und harte Arbeit gehörten.
03. August 2026: Pompejis Geschichte ging nach dem Ausbruch weiter
Eine im August 2026 veröffentlichte Untersuchung zeigt: Nach dem Ausbruch war Pompeji nicht einfach für immer verlassen. In der Casa dei Mosaici Geometrici fanden Archäologen Spuren von Menschen, die dort später wieder wohnten und arbeiteten. Einige dieser Spuren reichen bis in die Mitte des 5. Jahrhunderts.
Kochstellen, Mühlen und später eingebaute Wände erzählen von dieser Zeit nach der Katastrophe. Eine Seite von Pompeji, von der du sonst wenig hörst. Die Grabungsbereiche kannst du nicht automatisch besichtigen, deshalb sind sie nicht fest in unsere Rundgänge eingeplant.
Diese Details übersiehst du in Pompeji leicht
- Schau durch die Haustüren: Bleib bei einem der großen Wohnhäuser kurz am Eingang stehen. Oft schaust du von dort in einen Innenhof mit Wasserbecken und weiter durch einen Empfangsraum bis zum Garten. Der Innenhof heißt Atrium, das Becken Impluvium. Die Besitzer konnten ihren Gästen schon an der Tür zeigen, wie großzügig sie wohnten. Vergleiche ruhig ein paar Häuser: Nicht alle sind gleich aufgebaut.
- Ein Wohnhaus mit fast 3.000 Quadratmetern: Die Casa del Fauno ist vor allem für das Alexandermosaik und die kleine Faunfigur bekannt. Die Originale stehen allerdings im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel. Vor Ort beeindruckt schon die Größe des Hauses: fast 3.000 Quadratmeter mit mehreren Höfen. Lauf ein Stück durch das Anwesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Platz die Bewohner hatten.
- Pompeji war beim Untergang eine Stadt im Umbau: Als der Vesuv ausbrach, wurde in Pompeji an vielen Stellen gebaut. Das schwere Erdbeben von 62 n. Chr. hatte große Schäden hinterlassen. Die Zentralthermen waren 79 n. Chr. noch gar nicht fertig. Was heute unfertig aussieht, war also manchmal schon damals eine Baustelle.
- Die Häusernamen sind oft viel jünger als die Häuser: Viele Häuser bekamen ihre heutigen Namen erst bei den Ausgrabungen. Im Haus des Chirurgen wurden zum Beispiel medizinische Instrumente gefunden. Daher der Name. Dass dort tatsächlich ein Chirurg wohnte, ist damit aber noch nicht sicher.
Pompeji mit Führung oder auf eigene Faust?
Eine Pompeji-Führung lohnt sich unbedingt, vor allem, wenn du zum ersten Mal hier bist und wenig Vorwissen mitbringst. Ein Guide erklärt dir, wofür die Gebäude da waren und auf welche Details du achten kannst. Hast du einen ganzen Tag Zeit, kannst du erst eine Führung machen und danach allein weiterziehen.
Schau vor dem Buchen nach, wie groß die Gruppe ist, welche Sprache gesprochen wird und ob der Eintritt dabei ist. Wichtig sind auch der Treffpunkt und die Route. Die Villa dei Misteri gehört zum Beispiel nicht automatisch zu jeder Tour.
Möchtest du Pompeji auf eigene Faust besuchen, such dir vorher eine Route aus und nimm einen Stadtplan mit. Ein Audioguide ist ein Muss, ansonsten wirst du von den Ruinen kaum etwas verstehen.
Praktische Tipps für deinen Besuch
- Bequeme, feste Schuhe: Du läufst viel über sehr unebenes Pflaster und hohe Bordsteine. Von normalen Sandalen würden wir unbedingt abraten.
- Sonne und Pausen einplanen: Nimm Wasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung mit. Viele Straßen bieten kaum Schatten.
- Kleine Tasche: Erlaubt sind maximal 30 × 30 × 15 Zentimeter. Größeres Gepäck vorher verstauen.
- Mittagspause im Park: An der Casina dell’Aquila gibt es ein Restaurant mit Aussichtsterrasse.
- Toiletten auf der Karte suchen: Schau vor dem längeren Weg zu den Villen, wo die nächste Toilette liegt.
- In Pompeji gibt es immer wieder Wasserspender: Du brauchst also nicht literweise Wasser mitzubringen.
Bist du mit Rollstuhl unterwegs oder nicht gut zu Fuß, schau dir die Route „Pompeii for All“ an. Sie startet an der Piazza Anfiteatro. Unsere beiden Rundgänge sind nicht barrierefrei.
Hotels in Pompeji: Wann sich eine Übernachtung lohnt
Eine Übernachtung in Pompei lohnt sich nur, wenn du morgens gleich zur Öffnung starten willst. Achte bei der Hotelsuche darauf, welcher Eingang in der Nähe liegt. Ein Hotel im modernen Stadtzentrum, was zudem nichts sehenswertes zu bieten hat, liegt nicht unbedingt nah an der Porta Marina.
Für unseren Tagesrundgang liegt das Hotel Forum an der Via Roma günstig. Es ist nah am Eingang Piazza Anfiteatro und hat einen Garten mit Zitrusbäumen. Willst du an der Porta Marina starten, schau lieber nach Hotels rund um den Bahnhof Villa dei Misteri. Prüfe vor dem Buchen immer den Fußweg zu deinem Eingang und die aktuellen Preise.
Du kannst natürlich auch in Neapel oder Sorrent übernachten und einen Tagesausflug machen. Passende Unterkünfte findest du in unseren Neapel-Hoteltipps. Fahr möglichst früh los, damit dir nach der Anreise noch genug Zeit für Pompeji bleibt.
Unser letzter Tipp: Nimm dir unterwegs auch Zeit für die kleinen Dinge. Eine alte Ladentheke oder ein Wandbild erzählt manchmal mehr vom Alltag als das nächste große Bauwerk. Du musst nicht jedes Haus gesehen haben, damit sich dein Besuch lohnt.







