Venedig Highlights – das muss man in Venedig besichtigen

Venedig ist einzigartig. Hier gibt es keine Straßen, sondern Kanäle, keine Autos, sondern Boote.

Allein das macht Venedig schon sehenswert – hinzu kommen noch prachtvolle Paläste, schiefe Glockentürme und Blickwinkel, die jeder schon mal irgendwo in einem Buch oder Kalender gesehen hat.

Psst..! Lies auch unsere Venedig Geheimtipps!

Wenn man auch nur ziellos durch Venedig streift, kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Wer sich aber nicht nur treiben lassen, sondern auch alle wichtigen Venedig Highlights mitnehmen will, sollte folgende Sehenswürdigkeiten in Venedig besichtigen:

Markusplatz und Markusdom

Venedig im Winter

Der Markusplatz bildet das politische und religiöse Zentrum Venedigs.

Hier konzentrieren sich mit dem Markusdom, dem Dogenpalast und den Prokuratien einige der bedeutendsten Bauwerke der Stadt.

Der Markusdom fällt durch seine byzantinische Architektur, goldene Mosaike und reich verzierte Fassaden auf – ein sichtbares Zeichen der engen Handelsbeziehungen Venedigs zum Osten. Der Platz selbst war über Jahrhunderte Repräsentationsfläche der Republik und dient bis heute als zentraler Orientierungspunkt innerhalb der Stadt.

Zum Ticket für den Markusdom

Dogenpalast

Venedig im Winter - Dogenpalast

Direkt am Markusdom gelegen, war der Dogenpalast während der 1000-jährigen Geschichte der venezianischen Republik Sitz der Regierung.

Von hier wurde über Kriege, Bündnisse und Handelsrouten in der ganzen Welt entschieden, als Venedig eine einflussreiche Seemacht war.

Im Inneren des Palastes zeigen große Ratssäle, Gemälde und Treppenanlagen, wie stark Macht in Venedig über Institutionen organisiert war. Hier findet sich außerdem eins der größten Ölgemälde der Welt, da „Paradies“ von Tintoretto.

Der Dogenpalast und über die berühmte Seufzerbrücke direkt mit den prigioni nuove, dem neuen Gefängnis verbunden. Die Überquerung der Brücke ist im Ticket für den Dogenpalast enthalten.

Zum Ticket für den Dogenpalast

Rialtobrücke und Rialto-Markt

Die Rialtobrücke überspannt den Canal Grande an einer seiner schmalsten Stellen und verbindet die Viertel San Marco und San Polo.

Rund um die Brücke entwickelte sich seit dem Mittelalter das wirtschaftliche Zentrum der Stadt.

Der Rialto-Markt, der bis heute Obst, Gemüse, Fisch und Gewürze anbietet, zeigt Venedig als Handelsstadt. Hier wird deutlich, dass viele der heute stark frequentierten Orte ursprünglich funktionale Räume des Alltags waren.

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Canal Grande – Venedigs Hauptachse

Venedig Geheimtipps

Der Canal Grande ist die wichtigste Wasserstraße Venedigs und durchzieht die Stadt in einer weiten S-Kurve.

Entlang seiner Ufer stehen Paläste aus verschiedenen Jahrhunderten, die den Reichtum venezianischer Kaufmannsfamilien widerspiegeln.

Eine Fahrt mit dem Vaporetto, zum Beispiel vom Hauptbahnhof zum Markusplatz, ermöglicht einen guten Überblick über die architektonische Entwicklung der Stadt – vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.

Zum Vaporetto-Ticket

Dorsoduro – das Studentenviertel

Dorsoduro liegt südlich des Canal Grande und gehört zu den ruhigeren Vierteln Venedigs. Hier kann man auch vergleichsweise günstig in Venedig übernachten, ohne allzu weit von den Sehenswürdigkeiten entfernt zu sein.

Im Viertel Dorsoduro befinden sich mit den Gallerie dell’Accademia und der Peggy Guggenheim Collection zwei der wichtigsten Kunstsammlungen der Stadt.

Rund um den Campo Santa Margherita prägen Cafés, kleine Restaurants und studentisches Leben das Viertel. Dorsoduro vermittelt einen Eindruck davon, wie Venedig abseits der Hauptachsen funktioniert.

Cannaregio – unter Einheimischen

Venedig Highlights: das Viertel Cannaregio

Cannaregio liegt im Norden der Stadt und war lange Zeit Wohnviertel der venezianischen Bevölkerung.

Hier befindet sich auch das historische jüdische Ghetto, eines der ältesten der Welt.

Breite Kanäle, kleinere Plätze und eine vergleichsweise geringe Besucherfrequenz machen Cannaregio zu einem guten Ort, um den Alltag der Stadt zu beobachten. Viele Venezianer leben noch heute in diesem Viertel.

Accademia-Brücke

Die Accademia-Brücke verbindet Dorsoduro mit San Marco und bietet einen der bekanntesten Blicke auf den Canal Grande.

Von hier aus lassen sich mehrere Paläste und die Kirche Santa Maria della Salute überblicken. Die Brücke ist einer der wenigen Übergänge über den Canal Grande und spielt eine wichtige Rolle im Fußgängerverkehr der Stadt.

Santa Maria della Salute

venedig highlights: kirche santa maria della salute

Die Kirche Santa Maria della Salute liegt am Eingang des Canal Grande, schräg gegenüber vom Dogenpalast, und wurde im 17. Jahrhundert als Dank für das Ende einer Pestepidemie errichtet.

Ihre markante Kuppel gehört zu den prägenden Elementen der venezianischen Silhouette.

Der Innenraum wirkt im Vergleich zu vielen anderen Kirchen der Stadt bewusst klar und licht, was einen starken Kontrast zur dichten Bebauung Venedigs bildet.

Murano – Insel der Glasbläser

Glasbläser in seiner Werkstatt in Murano

venedig highlights: murano

Murano liegt nördlich der Altstadt und ist vor allem für seine Glasproduktion bekannt.

Seit dem Mittelalter werden hier Glaswaren hergestellt, um Brandgefahr in Venedig zu vermeiden.

Heute lässt sich die Tradition in Werkstätten mit Vorführungen und im Glasmuseum nachvollziehen. Murano zeigt, wie stark Venedig historisch auf spezialisierte Inseln und funktionale Auslagerung setzte.

Zum Ticket für eine Glasbläser-Vorführung

Bunt, bunter, Burano

venedig highlights

Burano liegt weiter nordöstlich in der Lagune und ist für seine farbenfrohen Häuser bekannt.

Ursprünglich war die Insel ein Fischerdorf, heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel. Trotz des hohen Besucheraufkommens vermittelt Burano einen Eindruck vom Leben in der Lagune außerhalb der Hauptinsel.

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