Die Insel Ponza duftet nach Feigen, Ginster und Meer. Sie liegt im Tyrrhenischen Meer vor der Küste Latiums und ist einer dieser Orte, an denen die Zeit langsamer zu vergehen scheint.
Ich bin öfters auf Ponza und liebe die Insel genau aus diesem Grund. Hier kommen meine besten Ponza Tipps.

Wer Ponza auf dem Landweg erkundet, braucht Geduld. Viele Buchten erreichst du nur über Treppen, schmale Wege oder steile Abstiege.
Aber genau das gehört zum Erlebnis: Schritt für Schritt versteht man, dass Ponza keine bequeme Badeinsel ist, sondern wild, eigenwillig und genau deshalb wunderschön ist.
Der Schriftsteller Eugenio Montale soll über Ponza gesagt haben:
Eine Insel, die es geschafft hat, eine Insel zu bleiben. Ein eigener Mikrokosmos. Ponza ist schroff und wunderschön. Verschlossen, misstrauisch und nie vorhersehbar. Zwischen Feigenkakteen, Bougainvillea und leuchtend gelbem Ginster verliere ich mich in der Schönheit ihrer Sonnenuntergänge und finde auf Erden mein Paradies.
Wer die Insel schon lange kennt, weiß: Auch wenn es heute mehr Unterkünfte, Bootsausflüge, Restaurants und touristische Angebote gibt, hat Ponza sich ihren Charakter bewahrt.
Ponza Karte
Ponza ist eine gerade mal sieben Kilometer lange Insel, die circa 30 bis 35 Kilometer westlich der Küste von Latium liegt.

Anreise nach Ponza
Aus Deutschland fliegst du entweder nach Rom, oder nach Neapel. Aus Neapel kannst du direkt die Fähre vom Hafen nehmen, die von hier rund 3 Stunden braucht.
Wenn du in Rom landest, fährst du weiter mit dem Regionalzug nach Anzio oder Formia (1 Stunde Fahrt), von wo aus du in 1 bis 2 Stunden auf Ponza bist.
Wenn du außerhalb der Hauptsaison (Juni bis September) reist, lohnt sich die Anreise aus Formia am meisten, denn von hier gibt es ganzjährig Verbindungen.
Fortbewegung auf Ponza
Ein Auto brauchst du auf Ponza nicht. Vor allem im Juli und August ist es eher hinderlich, besonders wenn du am Hafen wohnst.
Die Insel ist nur rund sieben Kilometer lang. Zwischen Hafen, Le Forna und den wichtigsten Orten fahren kleine Busse, die tagsüber und abends die kurvigen Straßen der Insel bedienen.
Am Hafen findest du außerdem zahlreiche Verleihe für:
- Roller
- E-Bikes
- Golfcarts
- kleine Cabrio-Autos
- die ikonische Citroën Méhari
Für die meisten Besucher ist eine Kombination aus Bus, Roller und Boot ideal.
Ponza erleben: vom Meer aus oder zu Fuß?
Ponza kann man auf sehr unterschiedliche Weise erleben.
Viele Reisende entdecken die Insel ausschließlich vom Wasser aus. Das ist wunderschön, denn einige Buchten sind nur mit dem Boot erreichbar. Man ankert vor der Küste, schwimmt in glasklarem Wasser und sieht Farben, die von Türkis bis Smaragdgrün reichen.
Der Nachteil (meiner Meinung nach): Man verpasst den Kontakt zur Insel selbst. Am besten wäre es, die Insel sowohl zu Fuß als auch mit dem Boot zu erkunden.

Wo übernachten auf Ponza?
Wer auf Ponza übernachtet, kann zum Beispiel rund um den Hafen wohnen.
Dort liegen die bunten Häuser terrassenartig am Hang, in den schmalen Gassen findest du Geschäfte, Restaurants und Bars. Diese Gegend ist praktisch, wenn du abends etwas Trubel suchst oder Bootsausflüge direkt am Hafen buchen möchtest.
Mein persönlicher Tipp: Übernachte in Le Forna oder noch weiter oben in Calacaparra. Hier endet die Insel – oder vielleicht beginnt sie genau hier.
In dieser Gegend zeigt Ponza ihre ruhigere, ursprünglichere Seite. Man läuft zu Fuß zu Aussichtspunkten, kommt mit Einheimischen ins Gespräch und sieht nachts Sterne und Glühwürmchen.
Empfehlenswerte Unterkünfte in Le Forna sind:
Sunset Village: typische Insel-Einrichtung, guter Preis
Maridea: kleine Apartments mit traumhafter Terrasse
Le Alcove sul Mare Suites: elegant und mit täglicher Reinigung inklusive
Der Hafen ist dagegen die bessere Wahl, wenn du abends gerne ausgehen möchtest oder ohne Roller und Bus möglichst viel zu Fuß erledigen willst.
Empfehlenswerte Unterkünfte am Hafen sind:
Grand Hotel Domitilla: beliebtes Hotel mit mehreren Pools
Villa Zagara: Minimalistisches Ferienhaus für bis zu 6 Personen
Die schönsten Strände und Buchten auf Ponza
Eine klassische Rangliste der schönsten Buchten auf Ponza ist unmöglich. Jede Cala hat ihren eigenen Charakter.
Wichtig zu wissen: Ponza ist keine klassische Sandstrandinsel. Viele Badestellen bestehen aus Felsen, Plattformen oder kleinen Kiesbuchten. Badeschuhe sind sehr empfehlenswert.
Cala dell’Acqua – mit Schiffswrack

Cala dell’Acqua liegt in der Gegend von Le Forna und wird auch La Miniera genannt. Der Grund: Sie befindet sich unterhalb einer alten Mine für Bentonit und Kaolin, die seit 1976 nicht mehr in Betrieb ist.
Die Bucht eignet sich sehr gut zum Schwimmen und Schnorcheln. In geringer Tiefe kann man sogar das Wrack eines Frachtschiffs sehen, das in den 1970er-Jahren gesunken ist.
Die Felsen sind relativ flach und bequem. Es gibt aber auch Liegen und Sonnenschirme zum Mieten. Außerdem starten hier Bootstouren, und du kannst kleine Boote für eine Inselrunde auf eigene Faust ausleihen.
Für die Mittagspause stehen meist kleine Foodtrucks bereit. Besonders typisch sind reich belegte Friselle.
Piscine Naturali – natürliche Pools
Die Piscine Naturali gehören zu den bekanntesten Badestellen auf Ponza.
Der Name ist Programm: Hier badest du in natürlichen Becken, Grotten und Felseinschnitten, die durch Erosion aus vulkanischem Gestein entstanden sind. Meer, Wind und Mensch haben diese Landschaft über lange Zeit geformt.
Es gibt mehrere natürliche Becken, die ausgeschildert sind. Teilweise kannst du Liegen und Sonnenschirme mieten. An der Hauptstelle gibt es außerdem einfache Lokale mit schöner Aussicht.
Cala Cecata – für Sonnenanbeter
Cala Cecata ist eine kleine, intime und recht ruhige Bucht in der Gegend von Le Forna.
Der Name kommt daher, dass die Cala fast immer in der Sonne liegt. Sie eignet sich also gut, wenn du ein bisschen Ruhe und viel Licht suchst.
Du erreichst sie über einen kleinen Weg und anschließend über eine steile, aber schöne Treppe. In einer der Einbuchtungen gibt es im Sommer meist auch einen kleinen Verleih für Liegen und Sonnenschirme.
Cala Gaetano – eine der wildesten Buchten
Cala Gaetano liegt im Norden der Insel, in der Gegend von Le Forna und Calacaparra.
Sie ist die nördlichste Bucht auf Ponza, die man zu Fuß erreichen kann – und eine der wildesten. Verpflegung oder Toiletten gibt es hier nicht, dafür ist die Natur umso eindrucksvoller.
Der Abstieg ist allerdings anstrengend: Rund 300 Stufen führen steil hinunter zum Meer. Besonders schön ist Cala Gaetano am Vormittag, denn am Nachmittag liegt die Bucht oft im Schatten.
Mein Tipp: die Cala Gaetano ist eine gute Alternative, wenn die Buchten an der Westseite vom Maestrale-Wind betroffen sind.
Cala Feola – gut für Familien
Cala Feola ist einer der wenigen Sandstrände auf Ponza und deshalb besonders gut für Familien geeignet.
Die kleine Bucht liegt zwischen Tuffsteinfelsen und bietet gute Infrastruktur. Wenn du mit Kindern reist oder keine Lust auf Felsen und schwierige Einstiege hast, ist Cala Feola eine der unkompliziertesten Optionen der Insel.
Spiaggia del Frontone – Kieselstrand mit Infrastruktur

Der Frontone-Strand liegt in der Gegend von Campo Inglese und besteht aus kleinen weißen Kieseln. Dahinter steigt die mediterrane Macchia an.
Du erreichst die Spiaggia del Frontone entweder zu Fuß über einen steilen Weg in etwa 20 Minuten oder deutlich bequemer mit dem Wassertaxi ab dem Hafen. Die Boote fahren in der Saison regelmäßig, meist alle 15 bis 20 Minuten.
Vor Ort gibt es Liegen, Sonnenschirme und einfache Lokale.
Cala Fonte – ein kleines Juwel

Cala Fonte gehört zu den eindrucksvollsten Buchten auf Ponza. Das Wasser ist ruhig, klar und leuchtet intensiv zwischen den Felsen.
Vor einigen Jahren ist ein Teil der Felswand eingestürzt. Seitdem wird die Bucht gesichert und ist nur zeitweise beziehungsweise saisonal zugänglich. Prüfe daher unbedingt vor Ort, ob der Zugang geöffnet ist.
Palmarola – dieser Ausflug ist Pflicht

Ein Ausflug nach Palmarola gehört auf Ponza zum Pflichtprogramm.
Die kleine Insel liegt rund 10 Kilometer westlich von Ponza und gehört zu den schönsten Orten im Tyrrhenischen Meer. Das Wasser wirkt hier so klar und exotisch, dass man kaum glauben kann, noch in Italien zu sein.
Palmarola ist ein geschütztes Naturgebiet und hat keine festen Einwohner. Abgesehen von wenigen privaten Häusern gibt es im Sommer nur ein Restaurant: O’Francese.
Du kannst Palmarola mit einem gemieteten Boot auf eigene Faust erreichen oder eine organisierte Tagestour buchen. Viele Touren beinhalten Badestopps und Mittagessen an Bord.
Was kann man auf Ponza außer Baden machen?
Ponza ist vor allem für das traumhafte Meer bekannt. Aber die Insel lohnt sich auch, wenn du gerne wanderst, Aussichtspunkte magst oder dich für Geschichte interessierst.
Leichte Wanderung zur Punta Incenso
Punta Incenso ist der nördlichste Punkt von Ponza. Eine Wanderung von Ristorante da Anna dauert rund eine Stunde.
Von hier blickst du auf das kleine Eiland Gavi, das nur etwa 130 Meter entfernt liegt und zum Greifen nah wirkt.
Am schönsten ist die Wanderung früh am Morgen, wenn die Insel langsam erwacht. Der Weg ist gut markiert und nicht besonders anspruchsvoll. Nach einem ersten schmalen und etwas steileren Abschnitt erreichst du eine flachere Ebene.
Von dort lohnt es sich, bis zur kleinen Specola di San Silverio weiterzugehen. San Silverio ist der Schutzpatron der Insel.
Die Kombination aus mediterraner Macchia, Meerblick und stillen Pfaden macht diese Wanderung zu einem der schönsten Erlebnisse auf Ponza.
Spaziergang zur Punta Guardia
Am südlichen Ende von Ponza liegt Monte Guardia, mit 283 Metern der höchste Punkt der Insel. Dort steht der Faro della Guardia, einer der wichtigsten Leuchttürme im Tyrrhenischen Meer.
Besonders schön ist der alte Maultierpfad zum Sonnenuntergang. Dann liegen Palmarola und Zannone im warmen Abendlicht, und der Blick über das Meer ist spektakulär.
Römische Zisternen
Ponza hat nicht nur Strände, sondern auch ein spannendes archäologisches Erbe.
Auf der Insel wurden rund 30 römische Zisternen entdeckt. Zwei davon können aktuell besichtigt werden: die Zisternen Dragonara und Corridoio.
Die geführten Besichtigungen dauern etwa eine Stunde und können über die Pro Loco, das Touristenzentrum von Ponza, gebucht werden.
Besonders interessant ist der Besuch, wenn du verstehen möchtest, wie wichtig Wasserspeicherung auf einer Insel wie Ponza schon in der Antike war.
Forte Papa
Das Forte Papa, ein altes Bollwerk, liegt oberhalb von Cala dell’Acqua in der Gegend von Le Forna.
Die Ruine stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und thront über den alten Bentonitminen. Der Spaziergang dorthin ist einfach und fast eben. Von oben hast du einen schönen Blick auf Cala dell’Acqua und die raue Nordseite der Insel.
Friedhof von Ponza

Der Friedhof von Ponza liegt auf dem Hügel La Madonna, oberhalb der Grotte di Pilato und auf den Resten einer antiken römischen Villa.
Das klingt zunächst ungewöhnlich als Reisetipp. Aber der Ort ist überraschend schön und friedlich. Zwischen weißen Treppen, farbigen Grabkapellen und Meerblicken entsteht eine ganz eigene Atmosphäre.
Der Friedhof wirkt fast wie eine kleine Insel innerhalb der Insel – still, abgeschieden und mit einem weiten Blick über das Meer.
Essen auf Ponza: Restaurants und kulinarische Tipps
Ponza isst man am besten einfach, frisch und nah am Meer. Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und lokale Spezialitäten spielen eine große Rolle.
Das sind meine persönlichen Tipps für Restaurants auf Ponza:
La Marina
La Marina liegt auf einem Felsen bei Cala Feola und bringt das Lebensgefühl der Insel ziemlich gut auf den Punkt: entspannt, farbig, unkompliziert und direkt am Wasser.
Du erreichst das Restaurant vom Strand oder vom Meer aus. Besonders schön ist es, hier nur wenige Meter vom Wasser entfernt zu essen.
Unbedingt probieren solltest du die Parmigiana di Palette, eine Inselspezialität mit den jungen Trieben der Feigenkakteen.
Anna
Da Anna liegt in Le Forna / Calacaparra, kurz bevor der Weg zur Punta Incenso beginnt. Es ist eines der letzten Restaurants ganz im Norden der Insel.
Früher saß man hier unter dem Sternenhimmel, geschützt von alten Fischernetzen. Heute ist der Gastraum geschlossen, aber die alten Netze und Fotos der Insel erzählen noch immer von früher.
Die Karte ist umfangreich, dazu gibt es Tagesgerichte je nach Fang. Zum Abschluss lohnt sich ein Glas Finocchietto, ein auf Ponza sehr verbreiteter Fenchellikör.
Da Gerardo

Da Gerardo liegt oberhalb der Spiaggia del Frontone und ist mehr als nur ein Restaurant.
Der Ort ist zugleich kleines ethnografisches Museum und ruhige Oase oberhalb des lebhaften Strands. Du erreichst ihn über den Weg zum Frontone-Strand oder von der Spiaggia aus über einen kleinen Aufstieg hinter den Felsen.
Oben erwartet dich ein nachgebauter ponzesischer Hof aus dem 19. Jahrhundert mit Gegenständen, Fotos und Erinnerungsstücken aus dem früheren Inselleben.
Die Küche ist traditionell und verwendet Produkte von Ponza und aus der Gegend des Circeo. Besonders empfehlenswert sind hausgemachte Pasta und Sardinen nach dem Rezept von Nonna Maddalena.
Nach dem Essen kannst du dich auf Liegen mit Blick auf Cala Frontone entspannen. Mit etwas Glück verrät dir Gerardo auch den Weg zu einer kleinen „geheimen“ Bucht in der Nähe.
L’Isola Restaurant
Das L’Isola Restaurant liegt bei Le Forna, unweit der Kirche Maria Santissima Assunta in Cielo.
Über ein paar versteckte Stufen gelangst du zu einer schönen Terrasse mit Blick auf die Piscine Naturali. Besonders gut passen hier ein Mix aus Meeres-Antipasti und ein Teller Tagliolini mit Sardellen, Taralli und wildem Fenchel.
Ein einfaches Gericht, aber genau richtig nach einem Tag am Meer.
Da Pallone
Keine klassische Restaurantadresse, sondern eher ein persönlicher Geheimtipp: Salvatore Rispoli, genannt Pallone, ist ein ehemaliger Seemann und heutiger Landwirt.
Er lebt auf der Hochebene von Punta Incenso und öffnet sein Zuhause gelegentlich für gesellige Abendessen mit Produkten aus eigener Herstellung.
Frage Einheimische nach seiner Nummer, wenn du eine wirklich authentische Erfahrung suchst.
Aperitivo auf Ponza
Das sind meine liebsten Spots für einen Spritz am frühen Abend:
Terrasse der Oasi del Mare
Die Terrasse der Oasi del Mare liegt hoch über dem kleinen Hafen von Cala Feola.
Aniello und seine Familie empfangen Gäste in familiärer Atmosphäre. Der Aperitivo mit Meerblick gehört zu den schönsten einfachen Momenten auf Ponza.
Pasticceria da Gildo

Die Pasticceria da Gildo liegt an der Piazza Carlo Pisacane, auch Piazza Vitiello genannt, im Hafen von Ponza.
Die historische Konditorei ist ein eleganter Ort für einen entspannten Aperitivo. Von hier beobachtest du das Kommen und Gehen im Hafen, ohne mitten im Trubel zu sitzen.
Tartaruga Bar
Die Tartaruga Bar liegt in Le Forna, in der Gegend La Chiesa, und ist eher ein Treffpunkt der Einheimischen als eine schicke Bar.
Perfekt für einen schnellen, unkomplizierten Drink vor dem Abendessen.
Kleiner Tipp: Schau von der Straße aus Richtung Cala dell’Acqua. Dann verstehst du, warum die Bar Tartaruga („Schildkröte“) heißt.
Kurioses und Wissenswertes über Ponza
Bis in die 1930er-Jahre gehörte Ponza zu Kampanien, genauer gesagt zur Provinz Caserta. Heute gehört die Insel zur Provinz Latina in Latium.
Das merkt man noch immer. Ponza ist nicht nur ein beliebter Rückzugsort für Römer und Menschen aus Latium, sondern auch eine zweite Heimat vieler Neapolitaner und Kampanier.
Auch der ponzesische Dialekt ist dem Neapolitanischen sehr nah. Und in den Bars hat sich eine schöne süditalienische Tradition erhalten: Zum Kaffee wird oft ein Glas Wasser gereicht.
Typische Spezialitäten auf Ponza
Kulinarisch solltest du auf Ponza unbedingt ein paar lokale Spezialitäten probieren.
Sehr typisch ist Pasta mit Granchio Fellone, einem großen lokalen Krebs, aus dem ein intensiver, reichhaltiger Sugo zubereitet wird.
Ebenfalls traditionell sind Linsensuppen mit kleinen, aromatischen Linsen, die auf der Insel angebaut werden.
Für einen Bootsausflug oder ein Picknick eignen sich Tielle besonders gut. Das sind gefüllte Teigtaschen, ähnlich wie ein herzhafter Calzone. Beliebt sind Varianten mit Oktopus und Tomaten oder mit Chicorée und Oliven.
Kaufen kannst du sie in lokalen Bäckereien und Gastronomien, zum Beispiel bei Da Ninetta am Hafen in der Via Banchina di Fazio.
Für wen lohnt sich Ponza?
Ponza ist keine Insel für diejenigen, die nur bequem am Sandstrand liegen möchten.
Die Insel ist steil, felsig, manchmal anstrengend und im Sommer durchaus beliebt. Aber genau darin liegt ihr Reiz.
Ponza lohnt sich für Reisende, die Italien abseits der klassischen Routen suchen, gerne Boot fahren, schöne Buchten lieben und kein Problem damit haben, für eine schöne Badestelle ein paar Treppen zu steigen.
Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine der eigenwilligsten und schönsten Inseln Italiens.











