Du möchtest Strandurlaub in Bella Italia machen, aber nicht an die überfüllten Italien Strände, die jeder kennt? Chiedi a noi.
Italien hat rund 7000 Kilometer Küste und trotzdem konzentrieren sich Touristen jedes Jahr an denselben Stränden. Und die Einheimischen? Die gehen natürlich auch in Italien an den Strand – aber wo?
Vergiss Jesolo und Bibione – wir zeigen dir, wo wir als Italiener schwimmen gehen und zeigen dir die schönsten Italien Strände abseits der Massen für 2026.
Die beste Reisezeit für Strandurlaub in Italien
In Italien beginnt die Badesaison offiziell Mitte Mai und geht bis Mitte September. Sprich, in diesem Zeitraum sind die stabilimenti balneari, also die Strandbäder, geöffnet.
Am vollsten ist es ab Mitte Juli bis Ende August – dann sind die Preise auch am höchsten.
Wer kann, weicht auf die anderen Monate aus: Juni oder September, wenn das Wasser noch angenehm ist, man aber nicht mehr Ellenbogen an Ellenbogen am Strand liegt.
Wer das nicht kann, sollte lieber Strände abseits der Touristenströme ansteuern – zum einen, weil sie leerer sind, zum anderen, sind Unterkünfte hier deutlich günstiger. Und davon sind einige sogar viel schöner als die bekannten Italien-Strände aus dem Reiseführer.
Apulien – weiße Kalkfelsen und karibische Strände


Apulien, an der Hacke des italienischen Stiefels, hat gleich zwei Meere: die Adria im Osten und das Ionische Meer im Westen.
Die Westküste hat mit der vor allem bei Italienern beliebten Salento-Region kilometerlange, flache Sandstrände, die fast karibisch wirken.
Die Ostküste hat dramatische Felsformationen und kleine Buchten mit weißen Dörfern wie Otranto, Monopoli oder Polignano a Mare, die international immer mehr Bekanntheit erlangen.
Gargano: Region im Norden Apuliens, mit riesigen Kalkfelsen und kleinen Buchten – perfekt zum Klippenspringen, Schnorcheln und Erkunden.
Punta Prosciutto: Feiner Sand und türkisfarbenes Wasser im Salento, ideal für alle, die Karibikfeeling suchen.
Torre dell’Orso: Breite Sandbucht mit flachem Einstieg – perfekt für Familien und gleichzeitig landschaftlich spektakulär.
Sardinien – Karibik ohne weit fliegen zu müssen

Sardinien ist berühmt für seine endlosen Traumstrände und zählt zu den absoluten Highlights im Mittelmeer.
Auf Sardinien kann man nirgendwo was falsch machen – allerhöchstens könnte man zur falschen Reisezeit das falsche Reiseziel aussuchen.
Denn Sardinien ist nicht nur bei internationalen Reisenden ein beliebtes Ziel für den Sommer, sondern auch für Italiener vom Festland. Und die strömen vor allem im August auf die Insel, was die Übernachtungspreise hochtreibt und die Strände füllt.
Cala Goloritzé: UNESCO-Weltnaturerbe, nur über einen Wanderweg oder per Boot erreichbar – smaragdgrünes Wasser trifft auf schroffe Kalksteinfelsen. 2025 zum schönster Strand der Welt erkoren.
Spiaggia di Tuerredda: Südwestlich von Cagliari gelegen, mit glasklarem Wasser und einem Hauch von Karibik.
Cala Brandinchi: Sandige Landzunge im Norden, die sich durch flaches, türkisfarbenes Wasser zieht. Ein Paradies für Familien mit Kleinkindern, in der Hochsaison allerdings immer voll.
Unser Tipp auf Sardinien: Ihr könnt euren Urlaub direkt auf einem privaten Segelboot oder Katamaran mit Skipper verbringen. Die eignen sich super für Familien oder Gruppen und bringen euch zu all den entlegenen Traumbuchten, die ihr von Land nur schwer erreichen könnt. Ein Segelboot auf Sardinien mieten
Sizilien & die Ägadischen Inseln – Kultur- und Strandurlaub in einem


Sizilien bietet nicht nur Geschichte und Kultur, sondern auch traumhafte Strände. Besondere Reiseziele für den Strandurlaub sind die kleineren Inseln wie Favignana und Levanzo vor der Küste von Trapani oder die Äolischen Inseln im Norden.
San Vito Lo Capo: Heller, feiner Sandstrand mit kristallklarem Wasser und typisch sizilianischer Kleinstadt.
Favignana – Cala Rossa: Eine der schönsten Buchten Italiens mit leuchtend türkisfarbenem Wasser und flachen Klippen.
Calamosche: Naturbelassene Bucht im Vendicari-Reservat, eingebettet zwischen zwei Felsvorsprüngen.
Toskana – im Norden die Massen, im Süden das Paradies

Die Toskana ist für Weinberge und Kunststädte bekannt, hat aber auch eine wilde Küstenseite.
Die Strände im Norden rund um Viareggio und Forte dei Marmi zählen zu den Touristen-Hotspots, aber die wirklich schönen Strände sind im Süden.
Cala Violina: Kristallklares Wasser in einer abgeschiedenen Bucht im Naturreservat. Zugang nur mit Online-Reservierung.
Spiaggia di Baratti: Familienfreundliche Bucht mit historischem Flair – hier lebten einst die Etrusker.
Monte Argentario: Die bergige Halbinsel im Süden, die näher an Rom ist als an Florenz, ist voller versteckter Buchten. Sandstrände gibt es wenige und der Abstieg über steile Pfade ist nicht ohne, aber unten wird man von kristallklarem Wasser voller Fische belohnt.
Geheimtipps 2026 – Italien Strände abseits der Massen

Abseits der bekannten Küsten findest du Orte, die noch nicht im Rampenlicht stehen. Hier erlebst du das echte, ursprüngliche Italien.
Maratea (Basilikata): Über 30 kleine Strände zwischen schroffen Felsen – die „Perle des Tyrrhenischen Meeres“.
Parco del Conero (Marken): Naturstrände wie Due Sorelle oder Portonovo, eingerahmt von weißen Kalkfelsen und Pinienwäldern.
Costa dei Trabocchi (Abruzzen): Unberührte Strände mit den typischen Fischerhäusern auf Stelzen, ein Stück authentisches Italien.



